Verkehrssenatorin Regine Günther: Berlin muss über eine City-Maut diskutieren

  • Angesichts der wachsenden Zahl von Kraftfahrzeugen in Berlin denkt Verkehrssenatorin Regine Günther über eine City-Maut nach. „Wir werden über kurz oder lang auch in Berlin darüber diskutieren müssen“, sagte die parteilose, von den Grünen nominierte Politikerin im Interview mit der Berliner Zeitung. In Berlin steigt die Anzahl der Autos - Parken soll deshalb teurer werden Allen Bemühungen zum Trotz, die Menschen zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu bewegen, steigt die Zahl der Kraftfahrzeuge auch in Berlin an. Inzwischen sind hier mehr als 1,2 Millionen Pkw zugelassen. „Es geht um eine Politik der richtigen Anreize und Steuerungen. Es wird bei der knappen Ressource Fläche in der Stadt deutlich teurer werden müssen, mit Autos den öffentlichen Raum zu nutzen“, so die Senatorin. Damit meinte sie nicht nur, dass Parken mehr kosten soll: „In London gibt es bereits eine City-Maut, in New York soll sie eingeführt werden.“ In New York ist das für Ende 2021 vorgesehen. Pro Auto sollen mindestens zwölf Dollar (derzeit 10,70 Euro) kassiert werden. In London wird bereits seit 2003 eine Straßennutzungsgebühr fällig. Wer montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr mit dem Auto in einen Teil der Londoner Innenstadt fährt, zahlt 11,50 Pfund (umgerechnet 13,30 Euro). In skandinavischen Städten gibt es ebenfalls eine Maut. So werden für eine Fahrt in Oslo während der Hauptverkehrszeit 55 Kronen abgebucht,...

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