„Wollen nicht missionieren“: TU Berlin eröffnet erste vegane Mensa „Veggie 2.0“

  • Sojageschnetzeltes mit Spargel und Grünkohl-Hanf-Medaillons statt Currywurst und Buletten: Die Nachfrage nach rein pflanzlicher Küche statt herkömmlicher fleischhaltiger Hausmannskost ist auch unter den Studierenden gestiegen. Am Dienstag eröffnete in Charlottenburg das Berliner Studierendenwerk die erste rein vegane Mensa der Stadt. Studierendenwerk erhofft sich viele Besucher der veganen Mensa Köchin Nicole Graf wirft einen letzten prüfenden Blick auf die frisch zubereiteten Speisen in der polierten Vitrine und rührt das asiatische Gemüse im Wok noch einmal um. Danach begrüßt sie pünktlich um 11 Uhr ihre ersten Gäste in der neuen Mensa der Technischen Universität „Veggie 2.0“ mit 172 Sitzplätzen in der Hardenbergstraße 34. Die 30-jährige Köchin wurde eigens für das zusätzliche vegane Speisenangebot eingestellt. 39 Bewerber gab es für den Job. Seit Ende März läuft die Berliner Veggie-Mensa in einer zweiwöchigen Testphase. Nur die Bayern waren ein wenig schneller. Sie hatten bereits vor zwei Jahren die bundesweit einzige vegane Mensa in Nürnberg eröffnet, die ist allerdings kleiner als das Berliner Pendant. In der Hauptstadt gab es bisher nur eine vegetarische Mensa an der Freien Universität, die 2010 an den Start ging. Das Berliner Studierendenwerk erhofft sich regen Zulauf. „Wir wünschen uns mindestens 500 Besucher pro Tag“, erklärt Sprecherin Jana Judisch. Trotzdem zählen die Studenten, die sich rein vegan ernähren, also...

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