Sind die Hürden für Gründer in Deutschland stellenweise einfach zu hoch gesteckt?

#Düsseldorf 10.02.2019 - #Startup #Neugründungen gibt es zahlreich in Deutschland und auch Menschen mit Gründer-Ideen demzufolge stehen ausreichend am Start. Jedoch was nutzt der Wille, wenn die Voraussetzungen zur Durchführung stellenweise dermaßen hochgeschraubt sind, wie es nun mal in Deutschland aktuell der Fall ist?


Während in anderen Ländern mit dem Thema der Firmen-Neugründung und Unterstützung tatsächlich 'vereinfacht' umgegangen wird, siehe zum Beispiel den Beitrag in "plan b vom 09.02.2019" , so tauchen in Deutschland zunächst die Hürden der Bürokratie verstärkt auf! Allein schon der Schutz des Firmen-Namens wird zu einer Hürde, die man als Neuling ohne Hilfe nicht allein bewältigen kann und so bleibt nur der Griff in die Kasse.

Gleiches passiert, will man sich überhaupt auf den sicheren Weg der Gründung und in fachlich versierte Beratung begeben. Wieder bleibt nur der Griff in die Kasse! Mit anderen Worten, willst Du Gründen, solltest Du zunächst einmal eine Kasse 'gründen' die über reichlich Einlage verfügt. Und bevor Du zum eigentlichen Gründen startest, brauchst Du ja auch noch die eigentliche Idee der Gründung. Ach ja, die hast Du ja schon. Aber halt, da gibt es ja noch eine Hürde - nämlich die Aufnahme der gewerblichen Aktivitäten, diese müssen ja auch entsprechend genehmigt sein!


Also wieder einmal ... blättern, nachlesen, durchforsten, Vorschriften, Gesetze, Verordnungen und - Gründen könnte ja auch einfach sein, oder? War da nicht irgendwo die Ansage seitens verantwortlicher Instanzen, sprich der Politik, das man in Deutschland etwas tun möchte um hier den Standort Deutschland interessanter zu gestalten? Und war da nicht auch die Rede davon, man schaue sich nun im Ausland um, da man in Deutschland keine Fachkräfte findet? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen!


Für mich sieht es ganz danach aus, das die Fachkräfte hier lieber auswandern in die Länder, in denen die Gründung tatsächlich attraktiv gestaltet und zwar umsetzbar angeboten wird! Beobachtet man die Gründer, die nicht schon über die erste (halbe) Million im Rücken verfügen um ein neues Projekt auf die Beine zu stellen, so stellt man fest, das eben diese meist im Ausland tatsächlich weitaus erfolgreicher aus nahezu nichts doch zum Erfolg gekommen sind! In Deutschland hätten sie es ob der Hürden nicht einmal zum öffnen erster Türen geschafft!


Und ganz abgesehen von den finanziellen Hürden, was (leider) in Deutschland sehr erschwerend hinzu kommt: die Versorgung und Anbindung an unser Internet! Jedoch wollen wir auf dieses Thema hier nun lieber nicht auch noch näher eingehen, denn - das wir dazu wohl noch ca. 5 bis 10 Jahre brauchen werden um in einigermaßen akzeptable Niveau-Bereiche zu gelangen, das wird sicher niemand bestreiten!? Jedoch die Fähigkeit damit in Konkurrenz zu anderen zu treten... das steht dann wieder auf einem anderen Blatt Papier.